Freitag, 14. April 2017

7 + 1 Tipps zum Lernen



Mein Abi – So habe ich mich vorbereitet


Wie hast du dich auf dein Abitur vorbereitet?

Um ehrlich zu sein ist diese Frage gar nicht so leicht zu beantworten. Ich habe vielfältige Möglichkeiten genutzt und denke, dass genau diese Mischung zu meinem Ergebnis – mit dem ich übrigens sehr zufrieden bin! – geführt hat.

Ich stelle euch ein paar meiner persönlichen Lernstrategien vor.



1.      Zusammenfassungen

Jaja, ich weiß. Die guten alten Zusammenfassungen…  Aber mal ehrlich: Ich habe wirklich vor jeder Arbeit – außer für Reli und am Schluss Bio – eine Zusammenfassung gemacht. Mir hat das immer unheimlich viel gebracht und es war für mich die beste Möglichkeit, meine Gedanken immer wieder aufs Neue zu bündeln. Meist habe ich zuerst eine große Zusammenfassung mit allen wichtigen Daten gemacht. Die wurde dann immer weiter zusammengefasst und auf das Wesentliche reduziert.


2.      Videos schauen

Es gibt so tolle Lernvideos auf YouTube! Eine Auswahl davon habe ich euch hier zusammengestellt.
Durch die Visualisierungen, aber auch den Humor der Sprecher habe ich viel besser zuhören können und mir manches auch leichter einprägen können.

Und das ist sicher keine Zeitverschwendung! Durch Bio bin ich nur dank The Simple Biology gekommen, in der Schule habe ich eigentlich nie etwa verstanden (war aber nur in der Oberstufe so…).


3.       Mit anderen sprechen

Sei es Mama, Bruder, Freundin… Egal ob euer Gegenüber Ahnung von dem Thema hat oder nicht, sprecht mit ihr oder ihm darüber. Sich selbst reden zu hören prägt die Daten und Fakten besser ein. Und ihr könnt euch so schon einmal überlegen, wie ihr bestimmte Dinge formulieren wollt und wie ihr euch am besten und am verständlichsten ausdrückt.


4.       To do-Listen

Teilt euch eure Zeit ein. Ich weiß, es ist nicht so leicht, seine Pläne dann auch wirklich einzuhalten, aber es macht auf jeden Fall Sinn, es wenigstens mal auszuprobieren. Bei Zeitplänen tue ich mir ja auch immer schwer, aber es hilft dennoch sehr, finde ich. Und mal ehrlich: Es ist nicht ein tolles Gefühl, wenn man einen Punkt von seiner To do-Liste streichen kann?! ;)


5.       Übungen

Mathe, klar. Überlegt euch Aufgaben, die der Lehrer in der Prüfung stellen könnte. Knüpft Verbindungen. Besonders gut: Aufgaben im Buch. Mein Vater, der selbst Lehrer ist, schaut sich manchmal die Aufgaben im Buch an, bevor er eine Arbeit aufsetzt und das beeinflusst die Aufgabenstellung natürlich.


6.       Lernzettel

Wenn ihr euch bei einem Thema schwer tut, schreibt euch Lernzettel mit Details. Oder macht euch einen Überblick zu einem Thema. Die Details könnt ihr dann in euren Zusammenfassungen vermerken. Außerdem solltet ihr immer in Stichpunkten schreiben. Das ist kürzer als ganze Sätze und deshalb auch leichter zu merken.

Bei mir war es meist so, dass ich wirklich eine Übersicht hatte, in der alles bis aufs kleinste Detail notiert war, zusätzlich noch mit Querverweisen aufs Buch oder wo in meinen Aufzeichnungen das Notierte zu finden war. Und das habe ich dann immer wieder neu zusammengefasst, sodass aus 20 Seiten auch mal 5 Seiten werden konnten.

Und dann: Immer und immer wieder durchlesen! Und ich würde euch raten: Lest nicht durcheinander, bleibt in der Reihenfolge, in der ihr die Dinge aufgeschrieben habt. Denn dann könnt ihr euch die Dinge auch so einprägen. Z.B. könnt ihr euch so in einer Arbeit vorstellen, unter welchem Text diese und jene Graphik stand.


7.       Auszeit

Gönnt euch eine Auszeit! Lernt nicht jeden Tag von 8 bis 22 Uhr, das funktioniert nicht.
Ich habe immer (ok, fast immer) vor dem Abendessen, so gegen 19 Uhr, aufgehört und anschließend auch nichts mehr für die Schule gemacht. Stattdessen habe ich ferngesehen, gelesen, Musik gehört oder Gitarre gespielt.

Belohnt euch mit diesen Pausen bzw. Unterbrechungen selbst. Und seien es auch nur 5 Minuten, in denen ihr auf die Toilette geht oder kurz eure Augen schließt, um dem Stress zu entkommen.
Aber ich garantiere euch: So seid ihr viel entspannter und auch ausgeruhter.

Und: Habt feste Schlafenszeiten! Nicht: Mal um 22 Uhr, dann wieder um 2 Uhr nachts… Das funktioniert nicht! Euer Körper kann sich auf solch unterschiedliche Schlafmengen nicht einstellen und ihr werdet nur noch müder und gestresster.


+1 Tipp

Und noch ein letztes zum Schluss: Seid konsequent! Lasst euch nicht ablenken, zieht euer Ding durch!


Ich hoffe sehr, der ein oder andere meiner Tipps ist euch neu und scheint euch interessant genug, um ihn mal auszuprobieren… ;)

Was habt ihr denn für spezielle Lernmethoden? Was ist euer Geheimtipp?

Liebst, Miriam

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