Samstag, 1. April 2017

Wie ich michs auf Bloggen vorbereitet habe




Wahrscheinlich hat es niemand so richtig bemerkt, aber bereits vor einem knappen Jahr habe ich diesen Blog online gestellt, doch habe ich ihn damals nur genutzt, um Rezensionen für die monatlichen Challenges von Lovelybooks zu veröffentlichen. Da ich jedoch nicht regelmäßig teilnahm, hat sich das Leben hier sehr auf unregelmäßig veröffentlichte Beiträge beschränkt.

Rein äußerlich war das Design auch nicht wirklich schön gestaltet. Doch ich dachte mir nur: Das ist nicht wichtig, du brauchst das ja eh nicht. Außer ein, zwei Leute von Lovelybooks wird ja sowieso niemand auf den Blog stoßen.

Deshalb war der Blog auch mehr oder weniger ungepflegt. Manchmal habe ich zwar ein bisschen an den Einstellungen von Blogger rumgespielt und ein bisschen auf anderen Blogs nach Tutorials etc. gesucht, aber das war’s dann auch schon.


Als Ausrede habe ich zudem genutzt, dass ich ja gar keine Zeit habe. Da ich vor einem Jahr noch zur Schule ging, war ich der Meinung, dass ein Blog mich zu viel Zeit kosten würde und ich diese Zeit für wichtigeres nutzen müsste.

Doch im Januar, als ich gerade für mein Abitur gelernt habe, ist der Gedanke, regelmäßig Blogposts zu veröffentlichen und meine Gedanken mit anderen Menschen zu teilen, immer wieder in mir aufgekeimt.

In der Woche vor meiner ersten Abiturprüfung habe ich mich schließlich an den Laptop gesetzt und gezielt nach Tipps, Hilfen und ersten Themen gesucht. Viele Blogger habe ich dabei entdeckt, die wirklich viel Ahnung haben und die mir sehr geholfen haben!

Zunächst habe ich allerdings etwas Panik bekommen: Es gibt einfach unglaublich viele Dinge, die man beachten muss: Zeitmanagement, Themenfindung, Umgang mit den Lesern… und rechtliche Punkte, an denen man nicht vorbeikommt und die man keinesfalls vergessen darf.

Jaja, das Recht… Erst hat mich das ja sehr abgeschreckt. Notfollow-Links, ein rechtskonformes Impressum, Datenschutz…

Doch ans Aufgeben habe ich nur kurz gedacht. Denn schließlich kommen auch so viele andere damit klar und haben sich in die Materie eingelesen. Ich wollte dazugehören.

So habe ich mich also weiter im Internet nach Dingen umgeschaut, die ich unbedingt wissen sollte, und ich wette, bis heute habe ich noch einige Schwachstellen.

Keine Ahnung, wie viele Artikel ich bisher bereits gelesen habe, aber ich würde sagen, es hat sich durchaus gelohnt.

Nicht nur Tipps für die Gestaltung und das Design tummeln sich, auch berichten viele über ihre eigenen Erfahrungen und Ideen über Blogposts häufen sich überall.




Dann begann ich damit, mir eine Liste zu schreiben, die es abzuarbeiten galt.

Mittlerweile ist noch viel, viel mehr dazugekommen und um ehrlich zu sein habe ich noch längst nicht alles erledigt, was ich erledigen wollte.

Da ich auf die nächsten Monate vorbereitet sein wollte, habe ich mir zudem einen Plan gemacht. Einen Plan mit verschiedenen Themen, die ich in der nächsten Zeit mit euch gemeinsam besprechen will bzw. Dinge, die ich euch vorstellen möchte.

Und ein Blogkonzept habe ich entworfen (mehr davon hier).

Außerdem habe ich mir auf Instagram und anderen Social-Mediakanälen bereits meinen Blognamen gesichert, denn auch wenn ich dort nicht aktiv war, wollte ich doch sicher gehen, dass mir niemand zuvorkommt.

Und dann hieß es brainstormen, Ideen entwickeln, zwischendurch den Blog auch mal zur Seite legen und lernen…

Und nun ist der entscheidende Tag da! Heute ist mein offiziell erster Tag als Bloggerin (ich wage es gar nicht mich so zu nennen) und ich sage: Herzlich willkommen!




Mit dem Gedanken, einen Blog zu veröffentlichen habe ich wie gesagt bereits länger gespielt und ich bin sehr froh, dass ich es nun getan habe.

Auch wenn ich teilweise bis um 2 Uhr  in der Nacht an meinem Blogkonzept gefeilt habe und so mehrmals um meinen Schlaf kam, hat sich doch alle meine Arbeit sehr gelohnt, finde ich.

Ich habe nicht nur ein Design, mit dem ich – im Moment – vollkommen glücklich und zufrieden bin (Vielen, vielen Dank an dieser Stelle an Daniela von Misses Cherry! Ohne sie und ihre zahlreichen Tutorials wäre mein Blog nie so wie jetzt und ich würde mich noch mit so einer Vorlage von Blogger zufriedengeben müssen…), ich habe außerdem einen Plan für die nächsten paar Monate. Und einige vorgeschriebene Artikel, die nur darauf warten, veröffentlicht und von euch gelesen zu werden.

Ich hätte wohl vor einem Jahr nicht gedacht, dass ich das so weit durchziehe, um ehrlich zu sein habe ich noch nicht einmal vor einem Monat so richtig daran geglaubt.

Aber: Es ist geschafft! Die ersten, wahrscheinlich auch entscheidenden Schritte sind getan und ich kann euch allen endlich mein Baby präsentieren.

In den letzten Wochen ist der Blog für mich ein Herzensprojekt geworden und ich bin sehr stolz.
Ich hoffe, ich kann auch euch mit meiner Begeisterung anstecken und wir werden eine gemeinsame, wundervolle Zeit haben.

Einerseits schreibe ich natürlich auch für mich selbst. Doch dieser Blog soll hauptsächlich für euch sein und euch in eurem Alltag ein paar Dinge leichter machen.

Deshalb möchte ich euch sehr herzlich dazu einladen, Teil der Community zu werden. Das heißt: Wenn ihr Anmerkungen, Kritik oder sonst irgendwas auf dem Herzen habt: Immer her damit! Ich bin offen für jede Art von Verbesserungsvorschlägen!

Ich freue mich so sehr auf die gemeinsame Zeit mit euch!

Liebst, Miriam

Kommentare:

  1. Hey liebe Miriam,

    ein toller Einleitungsbeitrag! Bei mir war das ganz genauso, mein Blog hat so vor sich dahinvegetiert, da ich ihn nur als zusätzliche Möglichkeit Punkte für die LovelyBooks Challenges gesehen habe. Dann allerdings habe ich bei LovelyBooks aufgehört, mich vollkommen auf den Blog konzentriert und was soll ich sagen: Es macht so viel mehr Spaß und man hat eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung, um die eigenen Ideen umzusetzen und mit anderen Lesern ins Gespräch zu kommen. :) Der Gedanke wuchs bei mir auch während der Schulzeit an und zu Beginn der elften Klasse habe ich mich dann auf mein Projekt "Blog" gestürzt. Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin schon sehr auf deinen weiteren Werdegang gespannt, wünsche dir natürlich ganz viel Spaß und damit ich nichts verpasse bleibe ich gleich mal als Leserin da! :D

    Allerliebste Grüße,
    Kathi

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    1. Liebe Kathi,
      vielen Dank! :)
      Bei LovelyBooks bin ich zwar auch noch aktiv, aber mir ist mein Blog auf jeden Fall wichtiger und wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl eher mit LovelyBooks aufhören. :)
      Danke für deine lieben Worte, ich schaue direkt mal bei dir vorbei!
      Liebste Grüße,
      Miriam

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