Freitag, 26. Mai 2017

[Rezension] Dark Memories

Wendy Walker

Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Paperback
Aus dem Amerikanischen von Verena Kilchling
Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-651-02542-4


Der Titel
Dark Memories -Nichts ist je vergessen ist wirklich sehr passend. Alan beweist, dass trotz des Einflusses der Medikamenten Hoffnung auf die Rekonstruktion der Erinnerungen ist. Und egal wie finster die Erinnerungen auch sind, es ist wichtig, sie zu verarbeiten.

Das Cover
Ok, das Cover ist Schwarz… Finde ich aber eigentlich schön. Im Prinzip stehen Jenny und auch die anderen Patienten vor einem riesigen, dunklen Abgrund, vor dem sie sich fürchten. Und die Erinnerungen scheinen verwischt.

Die Protagonisten
Ich finde, hier kann man schlecht einzelne Protagonisten feststellen, denn es spielen viele Menschen eine Rolle. Alan, der Psychiater, ist stets bemüht, seinen Patienten best möglichst zu helfen. Dass dies nicht immer der Fall ist, beweist ein Konflikt, in dem er sich im Laufe des Buches befindet: Soll er Jenny helfen oder einmal in seiner Arbeit pfuschen? Jenny ist eigentlich ein sehr liebenswürdiges Mädchen. Die Beziehung zu Sean scheint ihr auf der einen Seite gut zu tun, macht sie allerdings auch sehr abhängig von ihm…

Die Story
Schade war, dass nie richtig Spannung aufkam. Allerdings konnte man immer gut nachvollziehen, wie sich die einzelnen Personen fühlen und ihre Handlungen so besser verstehen. Die kursive Schrift hat mich die ganze Zeit über gestört. Ok, so konnte man immer genau sehen, ob Alan oder eine andere Person spricht, aber irgendwie konnte ich mich mit diesem Schriftbild nicht anfreunden. Die Fakten, die immer wieder erklärt wurden, fand ich sehr interessant. Normalerweise kann ich es nicht leiden, mit Fachwissen zu getextet zu werden, aber hier kam es mir sehr gelegen, habe ich so doch viel besser die einzelnen Abläufe verstanden. Gestört hat mich allerdings, dass viel durcheinander erzählt wurde. So hat man oft den Faden verloren und konnte nicht immer alles nachvollziehen. Schlussendlich hat sich aber alles aufgelöst, was wirklich positiv war.

Mein Fazit
Den Titel „Thriller des Jahres“  verdient das Buch meiner Meinung nach nicht. Es ist durchaus ein echt tolles Werk, aber ich finde, es gibt noch viel bessere. Mir persönlich hat aber durchaus gut gefallen, dass keine erschreckenden Szenen vorkamen – auch mal schön zur Abwechslung. Eine gute Unterhaltung für zwischendurch!

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