Sonntag, 5. November 2017

[Rezension] Selkie


Antonia Neumayer: Selkie

Preis: € 12,99 [D]
Einband: Klappenbroschur, Paperback
Seitenanzahl:512
Altersempfehlung: -
Reihe: ?
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-31799-4



Der Inhalt
Gemeinsam mit ihrem Bruder Gabriel und ihrem Vater lebt Kate auf den Orkney-Inseln und hütet dort die Schafe ihrer Familie. Doch eines Tages tauchen drei Männer auf, um Gabe mitzunehmen, warum und wohin weiß niemand. Kate kann nicht tatenlos mitansehen, wie die einzige Konstante aus ihrem Leben gerissen wird und schleicht sich heimlich auf das Boot der Fremden. Doch als Ian an Bord auftaucht, hat Kate die Wahl: Entweder von den Männern entdeckt werden oder mit Ian ins eiskalte Meer springen. Kate entscheidet sich für den Sprung ins kalte Wasser und stürzt sich damit in ein Abenteuer, das sie an ihre Grenzen bringt…


Der Titel
Selkies sind Wesen der schottischen Mythologie. Sie sind Gestaltwandler, die als Menschen geboren werden und – so erzählt man sich – ein Robbenfell erhalten, wenn sie ertrinken. Im Buch werden diese und andere Fabelwesen von einer Organisation gejagt und Kate befindet sich inmitten der Fronten. Da sie ein zentrales Motiv der Geschichte sind, passt Selkie als Titel sehr gut, finde ich.

Das Cover
Wer das Mädchen auf dem Cover ist, ist unwichtig, denke ich. Dass der Großteil des Bildes vom Meer bedeckt ist, finde ich toll, denn immerhin befinden wir uns die ganze Zeit am Meer. Auch der Leuchtturm ist ein wichtiger Ort, dort befindet sich Kate eine Zeit lang. Das Wappen auf dem Anhänger ist das Wappen der Organisation, die die Selkies jagt, und wird im Laufe des Buches auch noch näher erklärt. Mir gefällt das Cover sehr, denn obwohl es viele Details gibt, ist es meiner Meinung nach nicht überladen.

Die Protagonisten
Die siebzehnjährige Kate geht auf der Hauptinsel der Orkney-Inseln zur Schule und hilft in den Ferien gemeinsam mit ihrem älteren Bruder ihrem Vater, die Schafe zu hüten. Kate ist sehr naiv und gutgläubig und fasst recht schnell Vertrauen zu anderen  Menschen. Sie kann sich oft an Dinge, die vor kurzer Zeit passiert sind, nicht mehr erinnern. Das hat es mir ehrlich gesagt ein bisschen schwer gemacht, sie wirklich in mein Herz zu schließen. Als Leser denkt man sich mehr als einmal, dass Kate doch blind sein muss, dass sie das Offensichtliche so ignoriert. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings an diese Eigenart und schlussendlich habe ich Kate lieb gewonnen.
Ein weiterer sehr interessanter und liebenswerter Charakter ist Ian. Neben Kates werden auch aus seiner Sicht einige Kapitel geschrieben und diese habe ich besonders gerne gelesen. Ian lebt seit 10 Jahren bei seinem Ziehvater und lässt so schnell niemanden an sich heran. Seinen Freunden gegenüber verhält er sich aufopferungsvoll und man kann sich jederzeit auf ihn verlassen. Wenn Ian von einer Sache überzeugt ist, kann niemand ihn bei der Durchführung seiner Pläne hindern.

Die Story

Mein Fazit

Kommentare:

  1. Huhu,

    war es Absicht, dass du diesen Post ohne die zweite Hälfte veröffentlicht hast :D? Das Buch war zum Erscheinen so viel auf Instagram unterwegs, dass mich Meinungen dazu grad sehr interessieren. Deswegen habe ich auf deine Rezension geklickt :).

    Liebe Grüße
    Charlie

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    1. Liebe Charlie,
      upps, da ist wohl die Hälfte verloren gegangen... Werde ich gleich mal verbessern, danke fürs sagen. :)
      Ich hoffe, du schaust dann nochmal vorbei... ;)
      Liebste Grüße,
      Miriam

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