Sonntag, 21. Januar 2018

[Rezension] Pandora



Eva Siegmund: Pandora - Wovon träumst du?

Preis: € 12,99 [D]
Einband: Klappenbuch, Taschenbuch
Seitenanzahl: 496
Altersempfehlung: ab 12
Reihe: Auftakt eines Zweiteilers
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-31059-5


Der Inhalt
Die 17-jährige Sophie lebt im Berlin der Zukunft und führt ein geordnetes, normales Leben mit ihrem Vater. Für ihren SmartPort, einen Chip, der im Kopf eingesetzt wird und jegliche Art von Kommunikation ermöglicht, hat sie lange gespart. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, bricht für Sophie eine Welt zusammen. Gemeinsam mit ihrer Schwester möchte sie die Lügen ihres Lebens aufdecken – und die beiden stoßen dabei auf Geheimnisse, die die gesamte Bevölkerung betreffen. Der Sandmann steuert die Chips in den Köpfen der Menschen und beeinflusst ihre Träume. Sein Ziel: Die Macht über die gesamte Menschheit…


Der Titel
Wenn ich hier zu viel über den Titel schreiben würde, würde ich zu viel verraten. Pandora spielt jedoch eine wichtige Rolle im Buch und auch im Leben der Eltern von Sophie und Liz und ohne Pandora, ein Unternehmen, wären sie niemals so weit mit ihren Nachforschungen gekommen. Die Wahl des Titels finde ich daher sehr passend.

Das Cover
Ich schätze mal, das Mädchen auf dem Cover soll Sophie sein. Ihre Zwillingsschwester hat rote Haare, das Mädchen hier hat blonde Strähnen. Was genau das Bild bedeuten soll, weiß ich nicht so recht, aber mir gefällt das Cover auf jeden Fall sehr gut.

Die Protagonisten
Sophie ist in sehr einfachen Verhältnissen ohne Mutter, aber mit einem liebevollen Vater, aufgewachsen. In ihrer Freizeit hilft sie sich oft und gerne bei den Restaurierungsarbeiten ihres Vaters und trifft sich ansonsten mit ihren beiden Freundinnen Sandra und Jule. Sophie ist ein zurückhaltendes, stilles graues Mäuschen, das sich in der Welt ihrer Zwillingsschwester zu Beginn völlig fremd vorkommt. Wegen dem selbstsicheren Auftreten von Liz hat Sophie oft Minderwertigkeitskomplexe, die ich als sehr anstrengend empfunden habe.
Liz war mir am Anfang ehrlich gesagt ziemlich unsympathisch. Mein erster Eindruch von ihr war, dass sie eine eingebildete, sie selbst für etwas besseres haltende Zicke ist. Diese Meinung hat sich allerdings sehr schnell in Wohlgefallen aufgelöst und mittlerweile mag ich sie sehr gerne. Trotz ihres gehobenen und extravaganten Lebensstils ist sie auf dem Boden geblieben und liebt Sophie bereits nach kurzer Zeit heiß und innig.

Die Story
Zuerst fand ich es ein bisschen schwierig, in die Geschichte reinzukommen. Wie gesagt, Liz war mir erst nicht besonders sympathisch und ich hatte nicht wirklich Lust, mich weiter mit ihrem Charakter auseinanderzusetzen. Nachdem ich aber gemerkt habe, dass sie eigentlich völlig in Ordnung ist, habe ich immer mehr Spaß beim Lesen bekommen.

Mein Fazit
Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne und freue mich jetzt sehr auf das Lesen des zweiten Teils.

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