Sonntag, 11. Februar 2018

[Rezension] Du & Ich - Best friends for never


Hilary T. Smith: Du & Ich – Best friends for never

Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Jenny Merling 

Preis: € 16,99 [D]
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 368
Altersempfehlung: -
Reihe: -
Verlag: Fischer FJB

ISBN: 978-3-8414-4004-4




Der Titel
Bei dem Titel Du & Ich – Best friends for never und auch nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich erwartet, die Hauptpersonen seien die ersten zehn, zwanzig Seiten noch beste Freundinnen, hätten dann einen großen Streit und würden daraufhin beide ihres Weges gehen. Dem war aber nicht so. Deshalb passt der Titel auch nicht zu 100% für mich, denn er verspricht mehr als man letztendlich bekommt.


Das Cover
Das Cover finde ich echt genial! Die eine Hand mit dem Luftballon könnte Annabeths Hand sein, die die Freundschaft, den Luftballon, erhalten möchte. Noe dagegen hat eine spitze Nadel in der Hand, mit der sie die Beziehung der beiden zu zerstören droht. Gleichzeitig hält Annabeth den Luftballon nur zwischen zwei Fingern, er könnte also ganz einfach wegfliegen.

Die Protagonisten
Annabeth ist ein sehr anhängliches Mädchen, das sich meiner Meinung nach oft nicht ihrem Alter entsprechend verhält. Sie vergöttert ihre beste Freundin Noe und vergisst dabei sich selbst und ihre eigenen Interessen. Stattdessen steht Noe im Vordergrund und Annabeth  passt sich lediglich an, ist Mitläuferin bei vielen Aktivitäten, die sie nur Noe zuliebe mitmacht. Auch Steven, Noes Freund, liegt ihr zu Füßen und tut alles für seine Freundin. Was mich an den Protagonisten begeistert hat, ist, dass es Annabeth und Steven gelingt, eine Freundschaft aufzubauen, die auch ohne Noe bestehen bleiben kann. Im Grunde mochte ich alle drei, mich hat nur sehr gestört, dass Annabeth sich so abhängig von Noe macht und kaum nach eigenen Interessen handelt. Noe ist außerdem an der einen oder anderen Stelle nicht fair zu Annabeth und ihren übrigen Freundinnen oder zu Steven und dessen Freunden.

Die Story
Im Grunde ist dies eine Geschichte über die Freundschaft. Und wie sie manchmal leider auch enden kann.
Ich war allerdings etwas überrascht, wurde das Ende der Freundschaft doch sehr lange hinausgezögert und kam dann doch sehr plötzlich. Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr versprochen bzw. hätte gerne gesehen, was wirklich nach dem Ende von Annabeths und Noes Freundschaft geschieht, worauf meiner Meinung nach zu wenig Wert gelegt wurde.
Mir hat irgendwie der Funke gefehlt, der mich restlos von der Geschichte überzeugt  hätte, was leider nicht passiert ist.

Mein Fazit
Mein Highlight an dem Buch war eindeutig die Beziehung von Annabeth und Steven, die ich mit großem Vergnügen verfolgt habe.
Nach dem Titel zu urteilen hätte ich mir allerdings von Annabeths selbstständigem Leben etwas mehr erhofft, meine Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt.
Ich finde, das Buch ist eine schöne Geschichte für zwischendurch, ist bei mir aber nicht auf die Begeisterung gestoßen, die ich zu Beginn erwartet hatte.

Kommentare:

  1. Hey Miriam,

    das Buch habe ich auch erst vor ein paar Monaten gelesen. Wie dir hat es mir recht gut gefallen, nur hat mir ebenfalls etwas gefehlt. Aber für zwischendurch ist es wirklich eine sehr schöne Geschichte. Ich mag ja übrigens das Cover auch sehr gerne. :D

    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend!

    Liebe Grüße
    Corinna
    https://buecherweltcorniholmes.blogspot.de/

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    1. Liebe Corinna,
      vielen Dank für deinen Kommentar! :)
      Ja, auf jeden Fall. :) Ja, das Cover ist genial! ;)
      Liebste Grüße,
      Miriam

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