Sonntag, 3. Juni 2018

[Rezension] Schwestern für einen Sommer


Der Inhalt
Früher haben die Halbschwestern Julie und Cassie jeden Sommer gemeinsam bei ihrer Großmutter in den Hamptons verbracht. Die beiden waren jedoch mehr als nur Schwestern, sie waren beste Freundinnen, die alles füreinander taten. Bis zu einem schicksalhaften Sommer, bei dem sich schließlich alles ändert. Nach 14 Jahren der Funkstille treffen sich die beiden wieder, um den letzten Wunsch ihrer Nana zu erfüllen: Noch ein einziger gemeinsamer Sommer in den Hamptons. Doch wie lässt sich das Geheimnis kitten, das die Schwestern damals entzweite?


Der Titel
Der Titel passt auf zweierlei Weise: Die beiden sehen sich immer nur im Sommer, sind also sozusagen nur im Sommer Schwestern, außerdem soll es, wenn es nach Julie und Cassie ginge, der letzte Sommer als Schwestern sein.

Das Cover
Das Cover zeigt zwei Frauen, die am Meer spazieren gehen. In der Nähe des Strandes steht ein schönes, großes Haus und im blauen Himmel fliegen Möwen. Das Bild fängt ganz wunderbar die Stimmung und das Ambiente des Buches ein. Die Farben sind außerdem sehr schön gewählt und passen gut zusammen.

Die Protagonisten
Cassie fiel mir zunächst hauptsächlich negativ auf: Sie redet schlecht über ihre Schwester, ignoriert ihre Annäherungsversuche und zeigt ihr die kalte Schulter. Außerdem ist sie nicht besonders glaubhaft, was ihren Job angeht: Cassie ist Ehetherapeutin und tritt mit einer eigenen Show im Fernsehen auf. Allerdings hat sie eine Beziehung zu einem ehemaligen Kunden – der immer noch verheiratet ist. Im Laufe des Buches erfährt man jedoch immer mehr über Cassie und ihre Vergangenheit und allmählich erkennt man, warum sie so ist, wie sie ist.
Julie ist eine Träumerin, wünscht sich nichts mehr als eigene Kinder. Doch ihr Ehemann Patrick, der ihr ansonsten jeden Wunsch von den Augen abliest, ist nicht bereit, noch mehr Kinder in seinem Leben willkommen zu heißen als den gemeinsamen Sohn mit seiner Ex-Frau.

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